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Old Jan 29, 2006, 12:09am   #1
6df9g
Flop Artist
 
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6df9g
Default Frage zu EP und Preflop-Raise

Zwei Fragen:

1. In den vielen Büchern wird ja Preflop empfohlen, ob man callen, raisen soll je nach Position mit welcher Hand. Jetzt wird z.B. in Lee Jones Buch WLLH zu KQo in EP geschrieben , dass man damit nur callen soll wenn vorher nicht geraised wurde. Wie ist jetzt aber, wenn ich UTG bin, calle nur mit KQo und nach mir raised jemand ? Da ich ja schon einen Teil eingebracht habe gilt dann diese Fold-Empfehlung immer noch oder calle den Restbetrag ?

Wie muss man das denn überhaupt mit diesem Empfehlungen verstehen ob man ungeraised oder geraised callen soll ? Gilt das auch mit dem folden, wenn erst der Pot ungeraided war als ich callte und nach mir geraised wurde ?

2. Zu den guten Karten wie Premium Hände wird ja Preflop Erhöhung empfohlen damit man mehr Geld in den Pott bekommt. Aber ich habe sehr oft gesehen, dass dann fast alle Leute rausspringen, wenn man EP und raiset und das erziehlt doch dann den umgekehrten Effekt, oder ?

Es ändert in den Minilimits ja auch nichts daran, ob jetzt jemand mitgeht mit schlechten oder sehr guten Karten meiner Erfahrung nach. Ein Beispiel was ich meine: Ich hatte AA UTG. ich raise auf 20 cent. Alle ausser einer springen raus. Im Flop waren zwei 2er und der Typ (der war übrigens nicht sb oder bb) hatte 72 am Schluss ;) ich will mich darüber nicht beschweren (der Typ ist immer gern gesehen bei mir), sollte nur beschreiben worauf ich hinaus will bei meiner 2.Frage.

Ich mache das natürlich weiterhin wie in den Büchern empfohlen, aber vielleicht kann mir das einer erklären wo ich da falsch denke (in LP stelle ich die Preflop Erhöhung nicht in Frage).
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Old Jan 29, 2006, 11:57am   #2
Gambler
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Gambler
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Also mit guten Karten Preflop UTG raisen ist qausi Pflicht:
Das ganze hat drei mir bekannte Gründe:
1. mehr geld in den pot bringen und
2. gleichzeitg die anzahl der mitspieler reduzieren
3. Spieler mit schlechteren Blättern zu Fehlern bewegen

nehmen wir an du hast As As auf der Hand: du willst einerseits genug geld damit verdienen, aber gleichzeitig nicht gg zuviele Mitspieler antreten, da gg mehrere Mitspieler deine Chance sinkt, den POt zu gewinnen. Callt dich jemand begeht er einen Fehler, da deine Hand haushoher Favorit ist. Und von den Fehlern des Gegners lebt man ja beim Poker. Ob deine Hand nach dem Flop immer noch am Führen ist, ist ne ganz andre Geschichte. Auf jeden Fall hat der typ mit 7 und 2 den größtmöglichen Fehler begangen den man Preflop machen kann.
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Old Jan 29, 2006, 12:27pm   #3
6df9g
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6df9g
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Ist es eigentlich in den meisten Fällen mit AA auf der Hand immer richtig, bis zum River durchzuraisen und zu Reraisen bis zum geht nicht mehr egal was auf dem Board ist und wie sich die anderen Spieler verhalten ? Mathematisch gesehen (wenn ich das richtig verstehe) gewinnt man ja mit AA bei 10 Spielern zu 35% und dann kann es doch nichts anderes geben als Raise und Rereaise all the way oder ?
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Old Jan 29, 2006, 1:09pm   #4
xenthebrain
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Originally Posted by Gambler
nehmen wir an du hast As As auf der Hand: du willst einerseits genug geld damit verdienen, aber gleichzeitig nicht gg zuviele Mitspieler antreten, da gg mehrere Mitspieler deine Chance sinkt, den POt zu gewinnen.
Mit AA wünscht man sich so viel Geld im Pot wie nur möglich und soviele Mitspieler wie nur möglich.
Zwar gewinnt man den Pot seltener, dafür wird er dann aber umso größer sein.

Was ist wohl besser? Einen 7BB Pot 8 aus 10 mal heads up zu gewinnen oder einen 30BB Pot 3 aus 10 mal gegen 5 Spieler zu gewinnen?
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Old Jan 29, 2006, 1:14pm   #5
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würdest du UTG also limpen in einem nicht sehr loosen spiel?
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Old Jan 29, 2006, 1:16pm   #6
xenthebrain
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Nein, in tighten games Spiel ich so agressiv das ich dann auch mit AA gecallt werde.
Aber selbst wenn dies nicht der Fall ist sollte man es raisen. Wenn einer seine chance wahrnehmen will soll er auch dafür zahlen.
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